Die Festungen gegenüber den gezogenen Geschützen by M. von Prittwitz

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By Brenda Hill Posted on Dec 21, 2025
In Category - Forensic Studies
Prittwitz, M. von (Moritz), 1795-1885 Prittwitz, M. von (Moritz), 1795-1885
German
Ever wonder what happens when an unstoppable force meets an immovable object? In the 19th century, that wasn't a philosophy question—it was a military crisis. A brilliant new weapon, the rifled cannon, had just been invented, and it could smash through any fortress wall in Europe. Suddenly, every general and king felt exposed. Enter Moritz von Prittwitz, an engineer tasked with solving this impossible puzzle: how do you build a wall that can't be broken? This book is his surprising, detailed, and often overlooked answer. It's not just about bricks and mortar; it's about how one man's thinking tried to reshape the very concept of safety in a world changing too fast.
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hierbei von geringem Einfluß auf die Dauer der Belagerungen sein wird. In älterer Zeit hat man wohl mitunter den Escarpenmauern eine unverhältnißmäßige Dicke gegeben, um sie widerstandsfähiger gegen den Brescheschuß zu machen. In neuerer Zeit ist dies aber niemals – am Wenigsten bei unsern neuern preußischen Festungs-Bauten geschehen, indem man wohl erkannte, daß der dadurch zu erzielende Zeitgewinn, mit den erforderlichen Kosten durchaus in keinem Verhältniß stehe – (wie dies auch bereits in meinen Beiträgen zur angewandten Befestigungskunst S. 6. ausgesprochen ist). In dieser Beziehung ändert sich also durch die Anwendung der gezogenen Geschütze nichts Wesentliches. Ebenso haben bekanntlich die Engländer bereits vor 50 Jahren im spanischen Kriege den direkten Brescheschuß bis auf 800 Schritt Entfernung mit Erfolg in Anwendung gebracht. Ich brauche die mannigfaltigen Verhandlungen über diese Art des Brescheschießens nicht zu wiederholen. Es wurde schon damals hervorgehoben, daß es mit dem Brescheschießen allein nicht abgemacht sei; daß man vielmehr bis zur Bresche approchiren müsse – und daß ein ohne gedeckte Annäherung ausgeführter Sturm stets ein sehr blutiger sein werde. Außerdem vertheidigten sich auch diejenigen Festungen, deren Mauern aus der Entfernung gesehen werden konnten, noch mit großer Energie und wenn auch im Allgemeinen die Nothwendigkeit anerkannt wurde, das Mauerwerk möglichst dem feindlichen Feuer zu entziehen, so kamen doch Fälle genug vor, (auch bei unsern neuern Festungs-Bauten) in welchen man trotz jener allbekannten Erfahrungen keinen Anstand nahm, Mauerwerk dem entfernten feindlichen directen Schuß auszusetzen: entweder, weil man ein Breschelegen an der blosgegebenen Stelle überhaupt nicht fürchtete; oder, weil man durch ein überlegenes Geschützfeuer die Erbauung und das Feuer der feindlichen Breschbatterie unmöglich zu machen hoffte; oder endlich, weil es kein anderes Mittel gab, den Zweck zu erreichen, namentlich weil es an Platz fehlte, um besser gedeckte Festungswerke aufzuführen, an Stellen, wo es darauf ankam, gewisse Terraintheile unter Feuer zu nehmen. Alle diese Verhältnisse bestehen auch jetzt noch, nur mit dem Unterschiede, daß das was sonst auf 800 Schritt ausführbar war, jetzt auch auf die doppelte und größere Entfernung möglich ist. Auch die Erfahrungen bei Sebastopol haben hierin nichts geändert. Denn sie ergeben, daß das Mauerwerk der Küstenforts von dem Feuer der Schiffe durchaus nicht auf eine bemerkenswerthe Weise beschädigt wurde und wenn die von Weitem gesehenen Mauerwerke auf den Landfronten in einer 11monatlichen Belagerung endlich zusammengeschossen wurden, und der Malakoff bei dem letzten Sturm noch einen solchen Widerstand leistete, daß seine geringe Besatzung sich nur in Folge einer Kapitulation ergab, so kann man unmöglich daraus folgern, daß fortan die Anwendung des Mauerwerks in den Festungen ganz unzulässig sei. Es liegen uns in dieser Beziehung auch zwei sehr wichtige und competente Zeugnisse vor. General Niel sagt nämlich in seiner Belagerung von Sebastopol, S. 443: »Betroffen von der langen Dauer der Belagerung von Sebastopol haben einige fremde Offiziere die Ansicht ausgesprochen, daß die Mauerescarpen von keinem unbestrittenen Nutzen bei der Vertheidigung der Festungen seien.« »Sebastopol, ein großes verschanztes Lager, vertheidigt durch Erdbefestigungen von starkem Profil, zog seine vornehmste Stärke von einer Geschützarmirung, wie man sie nur in einem großen Kriegshafen finden kann, – und von einer zahlreichen Armee, die immer ihre freien Verbindungen mit dem Innern von Rußland behalten hat. Wäre die Enceinte mit guten gemauerten Escarpen versehen gewesen, hätte man darin Bresche legen und durch enge Zugänge eindringen müssen, hinter denen die Spitzen unserer Angriffs-Colonnen eine Armee gefunden haben würden: _so wäre Sebastopol eine nicht zu erobernde Festung gewesen._« »Man vergleiche die Angriffsarbeiten vor Sebastopol mit denen einer gewöhnlichen Belagerung und man wird finden, daß am 8. September, dem Tage des letzten Sturmes, nach den größten Anstrengungen nur erst die Cheminements fertig waren, welche der Krönung des Glacis vorhergehen. Man war...

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Let's set the scene. It's the mid-1800s, and warfare is about to get a serious upgrade. The new rifled cannon—a gun with grooves inside the barrel for better accuracy and power—has just made every castle and fortress in Europe look like a sandcastle at high tide. Military planners are in a panic. Their entire defensive strategy is obsolete overnight.

The Story

This isn't a novel with characters, but the central 'character' is the problem itself. Moritz von Prittwitz, a Prussian military engineer, lays out his technical and strategic analysis in clear, methodical detail. He examines the destructive power of the new guns, dissects why old fortifications failed, and then proposes entirely new designs. Think sloped walls, cleverly placed earthworks, and complex layouts meant to deflect and absorb shellfire rather than just withstand it. The book is his blueprint for survival in a new age of firepower.

Why You Should Read It

What grabbed me was the human drama behind the engineering. You can feel the urgency in his writing. This was a race against time and other nations. It’s a fascinating snapshot of a technological arms race, where the defense is scrambling to catch up to the offense. While the diagrams and specifications are dense, they represent a fundamental shift in thinking. It's about adaptation and intellectual problem-solving on a grand scale.

Final Verdict

This is a niche but rewarding read. It's perfect for military history enthusiasts, engineering buffs, or anyone curious about how societies respond to disruptive technology. It's not a light read—you'll need some patience for the technical passages—but it offers a unique and authoritative look at a pivotal moment when the art of defense had to be completely reinvented from the ground up.



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Susan Thompson
1 year ago

Very helpful, thanks.

Mason Lewis
11 months ago

The layout is very easy on the eyes.

Joseph Wright
1 year ago

I started reading out of curiosity and the content flows smoothly from one chapter to the next. I learned so much from this.

4.5
4.5 out of 5 (23 User reviews )

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