A Influencia Europea na Africa perante a Civilisação e as Relações…

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By Brenda Hill Posted on Dec 21, 2025
In Category - Forensic Studies
Testa, Carlos, 1823-1891 Testa, Carlos, 1823-1891
Portuguese
Ever wonder what the 19th-century European powers *really* thought they were doing in Africa? This isn't just a history book—it's a time capsule. Carlos Testa, writing in the 1870s, gives us a front-row seat to the justifications, the grand plans, and the staggering assumptions behind Europe's 'civilizing mission.' Reading it feels like eavesdropping on a conversation the world has mostly tried to forget. The real mystery isn't what happened, but how people like Testa could lay it all out with such conviction. It's uncomfortable, fascinating, and absolutely essential for understanding the roots of our modern world.
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hierbei von geringem Einfluß auf die Dauer der Belagerungen sein wird. In älterer Zeit hat man wohl mitunter den Escarpenmauern eine unverhältnißmäßige Dicke gegeben, um sie widerstandsfähiger gegen den Brescheschuß zu machen. In neuerer Zeit ist dies aber niemals – am Wenigsten bei unsern neuern preußischen Festungs-Bauten geschehen, indem man wohl erkannte, daß der dadurch zu erzielende Zeitgewinn, mit den erforderlichen Kosten durchaus in keinem Verhältniß stehe – (wie dies auch bereits in meinen Beiträgen zur angewandten Befestigungskunst S. 6. ausgesprochen ist). In dieser Beziehung ändert sich also durch die Anwendung der gezogenen Geschütze nichts Wesentliches. Ebenso haben bekanntlich die Engländer bereits vor 50 Jahren im spanischen Kriege den direkten Brescheschuß bis auf 800 Schritt Entfernung mit Erfolg in Anwendung gebracht. Ich brauche die mannigfaltigen Verhandlungen über diese Art des Brescheschießens nicht zu wiederholen. Es wurde schon damals hervorgehoben, daß es mit dem Brescheschießen allein nicht abgemacht sei; daß man vielmehr bis zur Bresche approchiren müsse – und daß ein ohne gedeckte Annäherung ausgeführter Sturm stets ein sehr blutiger sein werde. Außerdem vertheidigten sich auch diejenigen Festungen, deren Mauern aus der Entfernung gesehen werden konnten, noch mit großer Energie und wenn auch im Allgemeinen die Nothwendigkeit anerkannt wurde, das Mauerwerk möglichst dem feindlichen Feuer zu entziehen, so kamen doch Fälle genug vor, (auch bei unsern neuern Festungs-Bauten) in welchen man trotz jener allbekannten Erfahrungen keinen Anstand nahm, Mauerwerk dem entfernten feindlichen directen Schuß auszusetzen: entweder, weil man ein Breschelegen an der blosgegebenen Stelle überhaupt nicht fürchtete; oder, weil man durch ein überlegenes Geschützfeuer die Erbauung und das Feuer der feindlichen Breschbatterie unmöglich zu machen hoffte; oder endlich, weil es kein anderes Mittel gab, den Zweck zu erreichen, namentlich weil es an Platz fehlte, um besser gedeckte Festungswerke aufzuführen, an Stellen, wo es darauf ankam, gewisse Terraintheile unter Feuer zu nehmen. Alle diese Verhältnisse bestehen auch jetzt noch, nur mit dem Unterschiede, daß das was sonst auf 800 Schritt ausführbar war, jetzt auch auf die doppelte und größere Entfernung möglich ist. Auch die Erfahrungen bei Sebastopol haben hierin nichts geändert. Denn sie ergeben, daß das Mauerwerk der Küstenforts von dem Feuer der Schiffe durchaus nicht auf eine bemerkenswerthe Weise beschädigt wurde und wenn die von Weitem gesehenen Mauerwerke auf den Landfronten in einer 11monatlichen Belagerung endlich zusammengeschossen wurden, und der Malakoff bei dem letzten Sturm noch einen solchen Widerstand leistete, daß seine geringe Besatzung sich nur in Folge einer Kapitulation ergab, so kann man unmöglich daraus folgern, daß fortan die Anwendung des Mauerwerks in den Festungen ganz unzulässig sei. Es liegen uns in dieser Beziehung auch zwei sehr wichtige und competente Zeugnisse vor. General Niel sagt nämlich in seiner Belagerung von Sebastopol, S. 443: »Betroffen von der langen Dauer der Belagerung von Sebastopol haben einige fremde Offiziere die Ansicht ausgesprochen, daß die Mauerescarpen von keinem unbestrittenen Nutzen bei der Vertheidigung der Festungen seien.« »Sebastopol, ein großes verschanztes Lager, vertheidigt durch Erdbefestigungen von starkem Profil, zog seine vornehmste Stärke von einer Geschützarmirung, wie man sie nur in einem großen Kriegshafen finden kann, – und von einer zahlreichen Armee, die immer ihre freien Verbindungen mit dem Innern von Rußland behalten hat. Wäre die Enceinte mit guten gemauerten Escarpen versehen gewesen, hätte man darin Bresche legen und durch enge Zugänge eindringen müssen, hinter denen die Spitzen unserer Angriffs-Colonnen eine Armee gefunden haben würden: _so wäre Sebastopol eine nicht zu erobernde Festung gewesen._« »Man vergleiche die Angriffsarbeiten vor Sebastopol mit denen einer gewöhnlichen Belagerung und man wird finden, daß am 8. September, dem Tage des letzten Sturmes, nach den größten Anstrengungen nur erst die Cheminements fertig waren, welche der Krönung des Glacis vorhergehen. Man war...

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Let's be clear: this isn't a novel. It's a piece of 19th-century political writing. Carlos Testa, a Portuguese thinker, lays out a European perspective on Africa during the height of colonial ambition. He argues for Europe's role in bringing 'civilization' and explores how political and trade relationships should be structured. The book acts as a blueprint of the thinking that fueled the so-called 'Scramble for Africa.'

Why You Should Read It

You read this not for the plot, but for the perspective. It's a primary source, raw and unfiltered. There's a powerful, almost chilling, clarity in Testa's arguments. Reading his confident words about 'influence' and 'progress' today, with all we know, creates a kind of historical whiplash. It forces you to confront how ideas of superiority were packaged as benevolence. This book doesn't show you the consequences of colonialism; it shows you the engine room where the justifications were built.

Final Verdict

This is for the curious reader who wants to go beyond textbook summaries. It's perfect for anyone interested in the history of ideas, colonialism, or understanding how the past directly talks to the present. It's a challenging, thought-provoking read that offers zero easy answers but plenty of insight. If you're ready to engage with a difficult source document, this book is a compelling and sobering look into a defining mindset of an era.



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Carol Garcia
2 months ago

Amazing book.

Paul Martin
1 year ago

The index links actually work, which is rare!

Barbara Perez
1 year ago

Used this for my thesis, incredibly useful.

Sarah Nguyen
1 year ago

Beautifully written.

Lucas Wright
4 months ago

After hearing about this author multiple times, it provides a comprehensive overview perfect for everyone. I would gladly recommend this title.

5
5 out of 5 (20 User reviews )

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