Das Feuer hinter dem Berge: Roman by Juliane Karwath

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By Brenda Hill Posted on Dec 21, 2025
In Category - Medical Research
Karwath, Juliane, 1877-1931 Karwath, Juliane, 1877-1931
German
Hey, have you heard about this hidden gem? It's a novel from the early 1900s by Juliane Karwath, and it feels like it was just waiting to be rediscovered. The title translates to 'The Fire Behind the Mountain,' and that's exactly the mystery at its heart. We follow characters in a remote village who see strange lights and hear unsettling sounds from a supposedly uninhabited peak. Is it a natural phenomenon, a secret society, or something more ghostly? The book builds this incredible tension between the rational world and old, whispered legends. It's less about a huge action plot and more about that creeping feeling of dread and wonder when you realize the world isn't quite as knowable as you thought. Perfect for a cozy, atmospheric read that makes you look twice at the shadows.
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Gestalten blieben gestreckt, lang, flach, herb wie Schattenfrüchte. Der Hauptmann starb. Frau Dorreyter, die ihre Leute bisher nur durch Unterstützung der Rhanes sattbekommen hatte, erhielt von diesen als endgültige Abfindung ein kleines Kapital. Die Rhanes kauften zu der Zeit, einer günstigen Heirat wegen, zwei Rittergüter und gründeten ein Majorat. Frau Dorreyter stürzte sich über die paar Groschen, selig, ihre Mädchen ausbilden zu können. Sie war durch und durch Frauenrechtlerin, ohne viel mit Büchern oder aufrührerischen Personen zusammengekommen zu sein. Sie lernte mit den Kindern. Die fühlten, wie gierig die Mutter zu trinken versuchte und wie sie innerlich erzitterte, wenn sie ihre Kraftlosigkeit erkannte, und stemmten sich tüchtig an, um wenigstens selber zu glänzen und ihr dadurch Grund zum Stolz zu geben. Die leise hervortretenden Rätsel des jungen Weibwerdens blieben den Kindern gleichgültig. Sie grübelten nicht. Sie sehnten sich nach keiner Süßigkeit. Frühzeitig kamen sie in das Seminar der Provinz. Die Vorsteherin war ein derbmännliches Frauenwesen, das Unerhörtes leisten wollte. Mit einer rücksichtslosen Energie schaltete sie alles Schwache aus. Die Lehrerinnen, die sich verlobten, mußten sofort weg, die Schülerinnen, die irgendwie versagten, wurden sofort entfernt. Muster sollte alles sein, Auslese. Fräulein Schmöckler war nicht beliebt. Ihrem Schritt ging der Schrecken voraus, die reifen Lehrer erröteten vor ihren eisernen, oft rücksichtslos vor allen Schülerinnen gegebenen Tadelworten und bebten gleich ihren Kolleginnen, wenn sie ins Bureau befohlen wurden. Christiane erwarb sich rasch ziemliches Wohlwollen, Hardi aber bekam sofort ›Halbheit‹ vorgeworfen, das Schlimmste, was Fräulein Schmöckler vorwerfen konnte, ohne daß sich aber entdecken ließ, wohin Hardis andere Geisteshälfte neigte. Die Rhanesche Familienkrankheit, die Bleichsucht, waltete über der Kleinen. Christiane kam ihr rasch voraus in die Oberstufe, wo sie mit Ada Wehrendorf zusammentraf, die aus ihrer Heimat stammte. Der Vater, ein Justizrat, war rasch gestorben, und für das völlig verwaiste und vermögenslose Ding mußte bald ein Lebensunterhalt gefunden werden, zumal sie dünn wie eine Spindel und ohne jedes Temperament war. Beim Abschlußexamen kam sie mit einer knappen Drei heraus, während sich die glänzendste der Schülerinnen, der Fräulein Schmöckler keinerlei Halbheit hatte vorwerfen können, noch an demselben Tage öffentlich verlobte und somit ihre ganze Weisheit und eine ihr von der Vorsteherin schon bereitgehaltene Stelle glattweg preisgab. Hardi kam Christiane verweint entgegen, denn die Schmöckler hatte ihr an dem Tage bedeuten lassen, daß sie für ihren Teil am besten täte, die aussichtslose Sache zu lassen. So reisten beide Dorreyters mit Sack und Pack nach Hause, und die Mutter verriet in ihrem Entsetzen über das Unglück der geliebten Jüngsten keinerlei Freude über Christianens Sieg. Die merkte nichts davon, denn Fräulein Schmöckler hatte ihr die von der Braut ausgeschlagene Stelle in einem vornehmen Töchterinstitut der Schweiz verschafft, und der Himmel hing ihr voller Geigen. Sie packte von neuem, und mitten im Kramen fielen ihr auf einmal Briefblätter entgegen, die die Mutter bewahrte, und sie las neugierig darüber hin. Auf einmal wurde sie aufmerksam und winkte die in ihre Melancholie versunkene Hardi herbei. In diesen Blättern lasen sie zum ersten Mal von der Liebe. In den Tagebuchblättern und Briefen der Urgroßmutter, die dem schlesischen Adel entstammte, glomm eine ehebrecherische Sünde. Die Frau des Hofstallmeisters von Rhane hatte es mit einem Prinzen gehalten, der, wie sie, nachher recht tugendhaft und brav geworden war, aber mit einem Schuß nervöser Geistigkeit, und kein Glück in der Politik gehabt hatte. In den Blättern waren Glut, Zärtlichkeit und französische Verse. Dazwischen lagen später geschriebene Mutterbriefe an den Sohn im Kadettenhaus, das Fürstenpatenkind. Es war auf einmal begreiflich, warum die jetzigen Rhanes sich plötzlich im Glanz und mit Majoraten aufgetan hatten: sie waren von ihrem Bluteinschuß getrieben. Die Mädchen schauten sich an. Über Hardis kleines, verweintes...

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Juliane Karwath's Das Feuer hinter dem Berge (The Fire Behind the Mountain) is a quiet storm of a novel. First published in the early 20th century, it transports you to a secluded Alpine village where life follows the slow, certain rhythm of the seasons. That rhythm is shattered when inexplicable events begin: a persistent, eerie glow on the forbidden peak of the local mountain, and sounds that carry on the wind but have no clear source.

The Story

The narrative centers on a small cast of villagers—a skeptical schoolteacher, a pragmatic farmer, and an elderly woman who remembers the old tales. As the 'mountain fire' persists, the community fractures. Some seek logical explanations, perhaps a hidden geological event or reclusive hermits. Others are pulled toward the village's folklore, believing it to be a supernatural omen. The tension isn't in chase scenes, but in whispered conversations by the hearth and the growing paranoia that turns neighbor against neighbor. The mountain itself becomes the main character, a silent, imposing presence holding its secret.

Why You Should Read It

Karwath's strength is mood. She makes you feel the chill of the high air and the weight of isolation. The real conflict is internal: it's the battle between reason and belief, science and story. The characters aren't heroes on an epic quest; they're ordinary people trying to make sense of something extraordinary in their backyard. Reading it feels like uncovering a family secret—it’s personal, haunting, and deeply human.

Final Verdict

This book is for you if you love atmospheric, character-driven stories that sit at the crossroads of mystery and folklore. Think of it as a historical precursor to slow-burn psychological dramas. If you're a fan of novels where the setting is a mood and the central mystery is more about human nature than a simple solution, you'll find this rediscovered work utterly captivating. It's a thoughtful, haunting escape.



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Joshua Anderson
1 year ago

Simply put, the author's voice is distinct and makes complex topics easy to digest. Don't hesitate to start reading.

Jessica Perez
1 month ago

As someone who reads a lot, it provides a comprehensive overview perfect for everyone. A valuable addition to my collection.

Melissa Wright
1 year ago

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Jennifer Smith
2 years ago

Recommended.

Sandra Lee
11 months ago

I stumbled upon this title and it manages to explain difficult concepts in plain English. I would gladly recommend this title.

5
5 out of 5 (19 User reviews )

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